2.3.2 Swiss-Open 2006
Kim Zimmermann verpasst das Podest knapp
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Kein Wetterglück für die inoffizielle Schweizer Meisterschaft dieser beiden Bootsklassen. Nur ein Zentralschweizer konnte mit der Spitze mithalten.
VON RAOUL RUDIN
Eigentlich war die Idee genial: In einer Woche finden am Gardasee die Europameisterschaften in dieser Klasse statt. Da wollte man den vielen Jollenseglern aus den nördlichen Nachbarländern Gelegenheit geben, sich auf der halben Wegstrecke auf ähnlichem Revier ideal dazu vorzubereiten. Der Segelklub Ennetbürgen und der Wassersportclub Obwalden erwarteten deshalb für die SWISS Open vom letzten Wochenende auf dem Alpnachersee ein grosses Teilnehmerfeld für die bei uns noch nicht so bekannte Jollenklasse.
Mit über 60 teilnehmenden Booten ist das dem Organisator Daniel Manetsch vom Ennetbürger Segelklub auch geglückt. Drei holländische Clubs schickten sogar ihre kompletten Juniorenmannschaften mit Trainer und Begleitbooten.
Leider spielten aber Wind und Wetter am letzten Samstag, dem ersten Regattatag aber gar nicht mit. Obwohl man fast fünf Stunden auf dem Wasser verbrachte, konnten bei den Flashs nur ein Lauf gesegelt werden, die Splashs gingen gar ohne zählbares Resultat an Land.
So nutzte man den schönen Wind am Sonntagmorgen und legte zügig los, so dass bis zum Mittag bereits vier Läufe zustande kamen. Leider schlief dann der Wind wieder ein und der Dauerregen verscheuchte die Teilnehmer an Land.
Hohes Niveau
Natürlich hatten die Zentralschweizer Segler einen schweren Stand, waren doch viele internationale Spitzensegler am Start. Umso höher sind da die Resultate des Ennetbürgers Kim Zimmermann zu bewerten der mit einem zweiten und einem fünften Platz den Anschluss an die europäische Spitze schaffte. Leider verpasste er schliesslich in der Gesamtwertung knapp einen Platz auf dem Siegerpodest.
Obwohl der viele Regen und die kühle Witterung die Veranstalter und Teilnehmer arg beutelte, äusserten sich besonders die ausländischen Gäste, die fast ausnahmslos beim Rotzloch campierten, sehr zufrieden über die Organisation und  den Verlauf der Regatta. Natürlich sind sich unsere nördlichen Nachbarn ja auch gewohnt durch kühle Witterung die gute Laune nicht verderben zu lassen.
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